Vertrieb & Marketing
Messeexponat oder digitale Präsentation? Eine Kostenrechnung
Messeexponat oder digitale Präsentation? Eine Kostenrechnung

Die Rechnung, die selten jemand aufmacht
Ein Messeexponat ist im Maschinenbau selbstverständlich. Man bringt seine Maschine mit, der Kunde kann sie anfassen, das überzeugt. Selten aber wird durchgerechnet, was dieser Auftritt tatsächlich kostet — und was man dafür bekommt.
Machen wir die Rechnung einmal auf. Denn erst wenn die Posten auf dem Tisch liegen, wird sichtbar, wo eine digitale Ergänzung sinnvoll ansetzt.

Was ein Exponat wirklich kostet
Für eine große Maschine auf einer Leitmesse kommen mehrere Posten zusammen: der Transport zur Messe und zurück, oft als Schwertransport; der Auf- und Abbau, teils mit externem Personal und Kran; die Standfläche, die eine große Maschine überproportional beansprucht; das Personal für die Standbetreuung über mehrere Tage; dazu Versicherung und Logistik. In Summe landet man schnell im mittleren fünf- bis sechsstelligen Bereich — für fünf Messetage. Und danach steht die Maschine wieder in der Halle.
Der größere Punkt ist aber nicht der Preis, sondern die Begrenzung. Auf den Stand passen zwei, vielleicht drei Maschinen. Fragt ein Besucher nach einer anderen Baureihe — und das tut er regelmäßig —, bleibt dem Standpersonal nur der Prospekt. Damit erklärt der Vertrieb ausgerechnet die Maschine, die nicht da ist, mit einem statischen Bild.
Wann sich die digitale Präsentation rechnet
Eine interaktive Maschinendarstellung kostet in der Erstellung einmalig einen mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen Betrag pro Maschine — abhängig von der Komplexität. Danach ist sie unbegrenzt nutzbar: auf jeder Messe, in jedem Kundentermin, auf jedem Vertriebslaptop.
Zum Vergleich: Ein einzelnes Erklärvideo liegt in derselben Größenordnung, ist aber nach der Produktablösung wertlos. Die interaktive Darstellung bleibt und wächst mit dem Portfolio. Der Rechenweg ist einfach: Sobald eine Maschine auf mehr als einer Messe oder in mehr als einer Handvoll Kundengesprächen gezeigt wird, unterbietet die digitale Variante das Exponat — bei gleichzeitig größerer Reichweite, weil sie das komplette Portfolio zeigt statt zwei Exponate.
Nicht entweder-oder, sondern beides klüger
Das heißt nicht, dass Exponate verschwinden. Eine Maschine anfassen zu können, bleibt wertvoll. Aber die digitale Präsentation entlastet den Messeauftritt: weniger Exponate, mehr gezeigte Maschinen, und ein Werkzeug, das nach dem Rückbau weiterarbeitet.
Ein Weltmarktführer wie die HOMAG Group nutzt genau diese Kombination — physische Präsenz dort, wo sie zählt, digitale Showrooms für alles andere. Wie viel geben Sie pro Jahr für Messeexponate und -medien aus? Im Discovery-Workshop rechnen wir gemeinsam durch, wo sich der digitale Weg für Sie zuerst lohnt.